Hallo Welt!

Willkommen auf der Seite der Patientenakademie.

Hier entsteht gerade eine Tolle super neue Website.

 

Ein freier Praxis-Tag : 081015

15.10.2008

Mittwoch: keine Praxis.

Und doch: beim Brötchenholen: Telephon.  Frau S. habe plötzlich ein sehr dickes li Bein bekommen. Das Bein glänze, sei sehr warm und auch schmerzhaft.

Statt Frühstück erst mal zu Frau S. .  Tatsächlich: es handelt sich um eine Thrombose. Frau S. weint; sie war gerade erst 9 Tage im Krankenhaus gewesen. Sie fügt sich in ihr Schicksal. Sie wird einige Tage im Krankenhaus bleiben müssen; ihr Mann einige Tage allein im Seniorenheim.

Frühstück.

Fortbildung: ich lese Richtlinien zu den Rezeptzusätzen, die Patienten und Apothekern den Austausch von Medikamenten leichter erträglich machen sollen. Der Text liest sich ungefähr so:
“Paragraf 4 Absatz 4 in Verbindung mit Absatz 3 des Rahmenvertrages nach Paragraf 129 Absatz 2 SGB V verlangt im Rahmen der Aut-idem-Regelung, dass der Apotheker unter Arzneimitteln mit identischer Wirkstärke und Packungsgröße sowie gleichem Indikationsbereich und gleicher oder austauschbarer Darreichungsform ein rabattbegünstigtes Arzneimittel auswählt. Welche Darreichungsformen gleich oder austauschbar sind, sollte der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA entsprechend den gesetzlichen Vorgaben wirkstoffbezogen in den Arzneimittelrichtlinien (AMR) beschließen.”

Man weiß, was gemeint ist. Einiges ist sinnvoll, einiges ist sinnlos. Sinnloses läßt sich sehr schwer lernen.

Nächstes Thema: Denken Sie auch ans Labor (Sonderziffer 32023)

Nächstes Thema: Vertragsarztrechtsänderungsgestz, das vorschreibt, eine neunstellige lebenslange Arztnummer sowie eine Betriebsstättennummer im Stempel zu führen  … …

Nächstes Thema: Wirkung von Inhalationen über Hochmoorgelände auf chronische Asthmaverläufe - sehr gut !!

Dann Besuch einer Latientin, die mit Formularen nicht klar kommt und ernsthaft Angst hat, durch ihr Nichtwissen aus der Kasse rausgeworfen zu werden (1 1/2 Stunden Formularhilfe).

Dann Konvent der Gesundheitsabteilung.

Um 17 Uhr Grippeimpfungen in einem Heim: 48 Impfungen - und lauter wunderbar nette Menschen; es ist ein Behindertenheim und als ich fertig bin mit Impfen und Fragen und Antworten und lauter Zuneigung bin ich beim Zurückfahren irgendwie glücklich.

Abends: Papierkrams: Überweisungen, Rechnungen, Arbeitspläne. Ausdrucken von den neuen Praxiszeiten (wirdmorgen in derPraxis ausgehängt).

Zum guten Schluss: Vorbereiten des Vortrages: Patiententestament.

Gegen Mitternacht endet der praxisfreie Tag. Morgen früh geht wieder die Praxis los. Und am Wochenende kommt Marlene und meine kleine 2. Enkeltochter Josefine ! Und Anne und Melis werden auch da sein.